Die meisten Brustoperationen verlaufen ohne größere Probleme und Spätfolgen. Dennoch müssen die Patientinnen geduldig sein, denn der Prozess der Heilung kann einige Monate dauern. Erst am Ende des Heilungsprozesses kann das Ergebnis des Eingriffes begutachtet werden. Die Frauen müssen sich genau an die Anweisungen des Arztes halten. Das unterstützt die Heilung. Beispielsweise dürfen Frauen für mindestens acht Wochen nach einer Brustoperation keine schweren körperlichen Arbeiten ausführen. Nach zehn bis vierzehn Tagen werden die Fäden gezogen, insofern es sich nicht um selbstauflösende Fäden handelt. Sechs Wochen lang müssen die Patientinnen einen speziellen Stütz-BH tragen, der die Brüste polstert und hilft, Komplikationen zu vermeiden. All diese Maßnahmen zur schnellen Wundheilung werden vor der Operation mit dem Arzt genau besprochen. Seriöse Ärzte bieten schon im Vorfeld Beratungsgesprächstermine an. Bei Dr. Lenz aus München können die Frauen über seine Internetseite Beratungsgesprächstermine gleich online auswählen.

Im Anschluss an eine Brustvergrößerung

Das Ergebnis einer Brustvergrößerung und der Heilungsprozess können durch verschiedene Ereignisse negativ beeinflusst werden, unter anderem durch:

  • Blutungen
  • Infektionen
  • Wundheilungsstörungen
  • absterbendes Gewebe.

Bei all diesen Problemen nach einer Brustvergrößerung können weitere Eingriffe notwendig sein. Die Heilung der Schnitte und der Sitz des Implantats werden vom Arzt nach einer OP besonders überwacht. Frauen, die eine Brustvergrößerung in Erwägung ziehen, müssen sich auch darüber im Klaren sein, dass bei einem Versetzen der Brustwarzen oder bei einem Schnitt in den Warzenhof die Stillfähigkeit beeinträchtigt sein kann.

Im späteren Verlauf des Heilungsprozesses 

Im Verlauf der Zeit nach einer Brust-OP verblassen die Narben. Manche Frauen neigen allerdings zu Narbenwucherungen im Brustgewebe. Dies kann bedeuten, dass die Narben sehr wulstig ausgeprägt sind. Noch häufiger kommt es im Verlauf nach einer Brustvergrößerung zur Kapselbildung. Da der Körper das Implantat als Fremdkörper wahrnimmt, umkapselt er es mit Bindegewebe. Diese Kapsel ist bei den meisten Frauen sehr weich und verursacht keine weiteren Probleme. Verhärtet die Kapsel allerdings oder schrumpft sie sogar, kann es zu einigen Komplikationen kommen, beispielsweise zur:

  • Implantat-Verschiebung
  • Verformung der Brust
  • Verursachung großer Schmerzen.

Ist die Verkapselung ausgesprochen schwerwiegend, muss das Implantat ausgetauscht werden. Es kann aber passieren, dass nach dem Austausch des Implantats eine neue Verkapselung auftritt. Um solche schweren Folgeschäden zu vermeiden, ist es notwendig, die Anweisungen des Arztes einzuhalten und jegliche Auffälligkeiten sofort mit dem Arzt abzuklären. Insbesondere bei folgenden Auffälligkeiten muss sofort ein Arzt zu Rate gezogen werden:

  • Farbveränderung der Brust
  • Veränderung der Temperatur der Brust
  • Volumenveränderung der Brust
  • bei Brustformveränderung
  • bei Schwellungen, Blutungen und Missempfindungen der Brust und der Achselhöhlen.

Austausch der Brustimplantate

Es sind viele Gerüchte im Umlauf, die besagen, dass Brustimplantate alle zehn Jahre ausgetauscht werden müssen. Diese Gerüchte sind falsch. Idealerweise können Brustimplantate ein Leben lang halten. Wenn es allerdings zu Problemen und Komplikationen kommt, müssen beschädigte Brustimplantate wieder ausgetauscht werden. Folgende Probleme und Komplikationen können zum Austausch des Brustimplantats führen:

  • Verrutschen des Implantats
  • Implantat geht kaputt und fließt ins Gewebe
  • Beschädigung des Implantats durch Gewalteinwirkung (Unfall, Sturz, Schlag).

In den meisten Fällen von Brustvergrößerungen halten aber die Brustimplantate viele Jahrzehnte lang sehr gut.

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