Seit vielen Jahren wenden Physiotherapeuten die manuelle Lymphdrainage an, um Gicht, Ödeme, Arthrose und Veneninsuffizienz zu lindern. Zudem wirkt sich diese Form der Massage positiv auf die Haut aus. Sie strafft die behandelten Körperflächen. Bei Cellulite gilt das Verfahren als Geheimtipp. Eine regelmäßige Anwendung verringert die Orangenhaut.

Straffer Körper durch Lymphdrainage

Bei der Behandlung handelt es sich um eine spezielle Massage, die den Lymphfluss anregt. Die Lymphe hilft,

  • Giftstoffe,
  • Schlacken,
  • Bakterien und
  • toxische Stoffe

aus dem Körper zu leiten. Staut sich die Flüssigkeit, entstehen Schwellungen. Die Schadstoffe sammeln sich zwischen den einzelnen Zellen. Sie rufen Hautunreinheiten hervor. Durch kreisende und pumpende Bewegungen arbeitet sich der Masseur entlang sämtlicher Körperpartien. Anders als bei der herkömmlichen Massage sind die Berührungen sanft, da die Lymphgefäße sich direkt unter der Haut befinden. Die angestaute Flüssigkeit transportiert der Körper über Blase und Nieren nach außen. Behandelte Areale erscheinen dadurch straffer, definierter und schlanker. Die Massage kurbelt die Durchblutung an. Das Gewebe erneuert sich. Bei regelmäßiger Anwendung verschwinden Hautunreinheiten und Cellulite.

Behandlungen bei Dermacare in Wien

Neben der manuellen Therapie wenden die Spezialisten im Schönheitsinstitut die mechanische Lymphdrainage an. Dabei handelt es sich um ein spezielles Gerät, das sich wie eine Hose um den Unterkörper des Patienten legt. Darin befinden sich Luftkammern, die vom Fuß an beginnend Druck auf das Bindegewebe und die Haut ausüben. Bei der Behandlung entstehen gleitende Druckwellen, die den Lymphfluss aktivieren. Sie sind nicht schmerzhaft.

Für wen eignet sich die Behandlung nicht?

Trotz der förderlichen Eigenschaften einer Lymphdrainage schließen bestimmte Erkrankungen eine Anwendung aus, wie:

  • Lungenödem,
  • Nervenleiden,
  • Epilepsie,
  • Erkrankungen von Nieren, Schilddrüse, Leber und Herz,
  • Venenleiden,
  • Hypertonie sowie
  • Schlaganfall.

Vorab füllen Interessenten einen umfassenden Anamnesefragebogen aus. Zusätzlich schließt eine eingehende Untersuchung Risiken aus.

Welche Ergebnisse erzielt das Verfahren?

Ein straffer Körper durch Lymphdrainage, ob das funktioniert? Um dauerhafte Erfolge zu erzielen, empfiehlt sich die Anwendung zweimal pro Woche. Je nach Befund entscheidet der Spezialist darüber, wie viele Anwendungen der Patient benötigt. Eine leichte Verbesserung zeigt sich bereits nach der ersten Sitzung. Viel Bewegung und Sport unterstützen den Abtransport der Lymphe. Sie verhindern das Einlagern von Fetten und Schadstoffen in den Zellen. Nach einer Kavitation dient die Lymphdrainage dazu, den Körper weiterhin zu straffen.