Zart wie ein Pfirsich darf die Haut gern sein, beim Wort Orangenhaut hat jedoch keine Frau positive Assoziationen. Was kann man gegen Cellulite tun? Lohnen sich eine Investitionen in teure Cremes, Bürstenmassagen, Sport oder kalte Duschen für eine glatte, schöne Haut?

Was ist Cellulite?

Unter Orangenhaut, die auch als Cellulite bekannt ist, versteht man einen Ansammlung von Dellen an Oberschenkeln, Hüften und Po. Die Bindegewebsschwäche ist ein Massenphänomen und betrifft rund 80 Prozent aller Frauen – unabhängig vom Alter.

Die Veranlagung zu Cellulite ist vererbbar. Jedoch ist Cellulite keine Krankheit, sondern ein Hautzustand den man mit einer Kombination aus guter Ernährung, mehr Bewegung und regelmäßiger Figurpflege in den Griff bekommen kann.

1. Lotions

 

  • hohem Koffeinanteil, der den Fettzellen Paroli bietet
  • Produkte mit Pflanzenanteilen aus der Peru-Liane, welche die Fettzellen dahinschmelzen lässt
  • Lakritzextrakte, die Fettanlagerungen blockieren
  • Salicyl- und Glycolsäure als wirksames Peeling
  • Cremes mit Ginseng, die den Zellstoffwechsel anregen

2. Ernährung

Einige Studien haben gezeigt, dass Cellulite vermehrt auftritt, wenn der Körper übersäuert ist. Abhängig davon, was Sie essen, entstehen im Körper Säuren oder Basen. Ob sauer oder basisch hat nichts mit dem Geschmack zu tun: So wirkt die süße Praline sauer auf das Gewebe, während eine sauere Grapefruit basisch ist.

Deshalb sollte sie auf Fastfood, fettreiche Nahrung, Weißmehl, Alkohol und Süßigkeiten lieber verzichten, wenn sie sich basisch ernähren wollen. Einen positiven Effekt hat eine Ernährungsweise mit viel Fisch, Obst, gedünstetem Gemüse und Vollkornbrote. Zusätzlich sorgt Bewegung dafür, dass das Gewebe entsäuert wird.

3. Sport

Ausdauersport ist eine wirkungsvolle Maßnahme auf dem Weg zu straffer Haut. Denn dadurch wird der Fettstoffwechsel angeregt und Muskeln aufgebaut. Optimal ist ein Mix aus Ausdauer-Training und Gymnastik. Gezielte Bein- und Po-Übungen sind bei Cellulite besonders effektiv.

Beim Ausdauer-Training sollten Sie drauf achten, dass der Puls nicht zu sehr in die Höhe schnellt. Denn zum Fettverbrennen benötigt der Körper Sauerstoff. Bei zu hohem Puls greift der Körper jedoch auf Kohlenhydratspeicher zurück. Deshalb: Immer nur so trainieren, dass Sie sich noch gut unterhalten können.

Zu den wirkungsvollsten Sportarten zählen Schwimmen, Inline-Skating Walking oder Biken. Sportarten mit Aufpralleffekt (z. B. Step-Aerobic, Joggen) sind weniger tauglich, denn sie können dem Bindegewebe sogar schaden. Wassersportarten wie Schwimmen oder Aqua-Gym wirken durch den Wasserdruck wie eine Lymphdrainage und massieren Muskeln, Bindegewebe und Haut.

Wegzaubern lässt sich Orangenhaut zwar nicht – aber mit unterstützenden Massagen, basischer Ernährung und gezieltem Bodyshaping können Sie eine Menge erreichen.